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Einblick in meinem Aktivismus

Allgemein habe ich mich immer Mal eingesetzt, ob eine Zeit lang bei der FeG Jugendfreizeit, AWO für die Kinderfreizeit oder beim Bürger für Hahn, beim letzteren ging es dafür, dass der Flughafen Hahn in einer ländlichen Region erhalten bleibt und man die Wirtschaft am Flughafen fördert. Seitdem ich in der (kleinen) Großstadt Heidelberg wohne und somit auch in der Metropolregion Rhein-Neckar, bin ich nun nur noch im Klima- sowie LGBTQIA*-Aktivismus aktiv und lernte in dieser Zeit eine Menge. So sehe ich für den Flughafen Hahn keine Zukunft, da durch die Klimakrise Kurz- und Mittelstrecker-Flieger mittelfristig mit Zügen ersetzt werden muss.

Letzte Generation – Klimabewegung

Seit Dezember 2021 bin ich bei der Letzten Generation dabei. Dabei beteiligte ich mich bei einer Soli-Aktion für ein Lebensmittel retten statt wegschmeißen und danach im Januar bei zwei öffentlichen Container-Aktionen mit anschließender Selbstanzeige. Wegen der Wohnungslosigkeit hatte ich dann keine Nerven und Kraft bei den ersten Blockaden in Berlin und später in Frankfurt am Main mitzumachen. Erst bei den lokalen Blockaden bin ich fast ganz bei der Klimabewegung dabei. So hatte ich zwischen Mai und Juni bei vier Blockaden in Mannheim und Heidelberg beteiligt. Seit Ende Juni bin ich in Berlin, wo ich seit zwei Wochen jeden Tag mit anderen Menschen auf die Straße gehe und das trotz mehrmaligen Polizeigewahrsam mit Übernachtung. Diese Entschlossenheit hatte auch mich überrannt, weshalb ich in Zukunft sehr viel Zeit in die Letzte Generation investieren werde und allgemein viel in zivilen Ungehorsam, denn wir haben nur noch 3 Jahre für eine bessere Klimapolitik.

LGBTQI – Heidelqueer, Dyke*March on Bikes, CSD Rhein-Neckar und …

Dyke*March ist ein Bündnis aus verschiedenen lokalen Gruppen. Dyke, ist ein englisches Wort und meint Lesbe. Der Dyke*March ist eine Demonstration, um lesbische Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu fordern und für gleiche und für feministische Rechte lesbischer Frauen eintritt. Dort habe ich als Ordnerin bei der Raddemo mitgemacht. Mehr auf: Dykemarchrheinneckar.de

Da wegen Corona eine richtige CSD in Mannheim bzw. vom CSD Rhein-Neckar möglich war, fand stattdessen eine Fahrraddemo statt, wo ich auch als Ordnerin mitgemacht habe. Mehr auf: CSDRN.de

Vor circa ein Jahr habe ich die queere aktivistische Gruppe Heidelqueer gegründet, worüber ich schon einige Demos organisiert habe. Demnächst wird die erste queere Sticker-Kampagne mit mehreren unterstützenden Gruppen starten.

Critical Mass Heidelberg & Radentscheid Heidelberg

Irgendwann erfuhr ich von Critical Mass. Critical Mass (engl., dt. ‚kritische Masse‘) ist ein Trend in vielen Städten der Welt, bei der sich RadfahrerInnen scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen Fahrten durch Ihre Innenstädte mit ihrer bloßen Menge auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem Autoverkehr aufmerksam zu machen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen ist Critical Mass in vielen Städten nicht möglich, da man keine Demo daraus machen will, wo man es dann anmelden muss, feste Ansprechpersonen da sein müssen und eine feste Route gefahren muss. Übrigens finde ich es cool, dass seitdem ich in Heidelberg wohne, auch die Critical Mass Heidelberg eine Instagram-Seite (instagram.com/criticalmass.hd) hat und durch weitere Hilfe vom Aktivist:innen vom Radentscheid Heidelberg, konnte Critical Mass in Heidelberg wieder ein bisschen bekannter werden.

Seit Februar 2021 bin ich auch beim Radentscheid Heidelberg aktiv, da die Radvekehrspolitik in Heidelberg nur auf den ersten Blick gut aussieht, aber extrem ausbaufähig ist und auch unter anderem die Bergstadtteile wo ich wohne schlecht an das Radnetz angebunden sind. Auch dort setze ich meine Social-Media und Grafik-Fähigkeiten an und bin gespannt, wie sich der Entscheid entwickelt. Mehr auf radentscheid-hd.de!

Fridays for Future Heidelberg – Klimagerechtigkeit jetzt!

Seit Juli 2020 bin ich auch bei Fridays for Future Heidelberg aktiv. Interesse hatte ich schon in Bad Kreuznach an der Bewegung bekommen, aber dann kam die Obdachlosigkeit, danach wohnte ich um 2 Monate in einer Herberge und als ich in Heidelberg wohnte, kam direkt danach der erste Lockdown und hatte daher andere Prioritäten. Alls aber dann das Kohleausstiegsgesetz beschlossen wurde – intern nennen wir es Kohleeinstiegsgesetz, da die Kohleindustrie eher damit geschützt wird -, reichte es mir und fragte nach, wie man mitmachen kann.

Am Anfang nur als Ordnerin, später auch für Organisationsarbeiten. Ordnerin war ich dabei schon öfter, auch bei einer Fahrrad-Demo – die nächste findet am 19. März am Uniplatz um 14 Uhr statt – und so richtig in der Orga dabei war ich bei der letzten Podiumsdiskussion und beim kommenden Globalstreik am 19. März. Übrigens hat Fridays for Future Heidelberg nur feste Pressesprecher*innen, alles andere wird im Plenum besprochen, manchmal abgestimmt und sehr vieles wird von den AG´s umgesetzt. Jeder kann mitmachen, man wird nur ausgeschlossen, wenn man das Selbstverständnis von Fridays for Future Heidelberg verletzt.

Extinction Rebellion Heidelberg – Mein Schwerpunkt: ziviler Ungehorsam für besseren Rad- und Nahverkehr

Vorab, zuletzt hatte das Heidelberger Amtsgericht ziviler Ungehorsam in puncto für eine bessere Klimapolitik wie Straßenblockaden nicht als Nötigung eingestuft und sogar die Klima-Aktionen als berechtigt eingestuft (siehe beim RNZ-Artikel). Extinction Rebellion wird übrigens mit XR abgekürzt.

Meine erste XR-Aktion war nämlich auch eine Straßenblockade in Mannheim gewesen, eine Soliditätsaktion des XR Verbands Rhein-Main für die XR OG Mannheim – für eine bessere Verkehrspolitik. Und da komme wir zu meinem Schwerpunkt, wo ich bei XR immer direkt bin, ziviler Ungehorsam bzw. Maßnahmen, um die Kommune zum Einlenken zu bewegen.