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Einblick in meinem Aktivismus

Allgemein habe ich mich immer Mal eingesetzt, ob eine Zeit lang bei der FeG Jugendfreizeit, AWO für die Kinderfreizeit oder beim Bürger für Hahn, beim letzteren ging es dafür, dass der Flughafen Hahn in einer ländlichen Region erhalten bleibt und man die Wirtschaft am Flughafen fördert. Seitdem ich in der (kleinen) Großstadt Heidelberg wohne und somit auch in der Metropolregion Rhein-Neckar, bin ich im Aktivismus aktiv.

Bürger für Hahn – Pro Flughafen Hahn und der Wirtschaft an diesem Standort

Von 2014 bis 2020 war ich beim Verein Bürger für Hahn aktiv gewesen. Da ich im ländlichen Hunsrück aufgewachsen bin, war mir klar gewesen, wie wichtig es ist, dass es den Flughafen Frankfurt-Hahn gibt. Durch ihn wurde die B50 vierspurig ausgebaut, dadurch kam die Industrie in den Kleinstädten und somit die vielen wertvollen Arbeitsplätze im ländlichen Rhein-Hunsrück-Kreis. Leider hat die Landesregierung den Hahn seit 2010 nicht mehr groß gefördert und nun ist es spät, denn nur noch zentrale große Flughäfen wird es in Zukunft geben, denn alleine wegen der Klimapolitik werden viele Kurzstrecken eines Tages verschwinden und nur große Flughäfen kann man gut mit Nah- und Fernverkehr anbinden, statt nur per Auto zu kommen. Da ich auch nun in Heidelberg wohne und somit nicht mal in Rheinland-Pfalz, der zweite Grund nicht mehr dabei zu sein.

LGBTQI – Dyke*March on Bikes, CSD Rhein-Neckar und …

Dyke*March ist ein Bündnis aus verschiedenen lokalen Gruppen. Dyke, ist ein englisches Wort und meint Lesbe. Der Dyke*March ist eine Demonstration, um lesbische Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu fordern und für gleiche und für feministische Rechte lesbischer Frauen eintritt. Dort habe ich als Ordnerin bei der Raddemo mitgemacht. Mehr auf: Dykemarchrheinneckar.de

Da wegen Corona eine richtige CSD in Mannheim bzw. vom CSD Rhein-Neckar möglich war, fand stattdessen eine Fahrraddemo statt, wo ich auch als Ordnerin mitgemacht habe. Mehr auf: CSDRN.de

Allgemein will ich mich stärker für LGBQTI+Rechten einsetzen und werde daher auch hier viel stärker aktiv werden, unter anderem mit meinem Projekt Heidelqueer und auch durch die Mitarbeit in anderen lokalen LGBQTI-Gruppen.

Critical Mass Heidelberg & Radentscheid Heidelberg

Irgendwann erfuhr ich von Critical Mass. Critical Mass (engl., dt. ‚kritische Masse‘) ist ein Trend in vielen Städten der Welt, bei der sich RadfahrerInnen scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen Fahrten durch Ihre Innenstädte mit ihrer bloßen Menge auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem Autoverkehr aufmerksam zu machen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen ist Critical Mass in vielen Städten nicht möglich, da man keine Demo daraus machen will, wo man es dann anmelden muss, feste Ansprechpersonen da sein müssen und eine feste Route gefahren muss. Übrigens finde ich es cool, dass seitdem ich in Heidelberg wohne, auch die Critical Mass Heidelberg eine Instagram-Seite (instagram.com/critical_mass_heidelberg) hat und wer weiß, wer dahinter streckt und was noch im Jahre 2021 kommt …

Seit Februar 2021 bin ich auch beim Radentscheid Heidelberg aktiv, da die Radvekehrspolitik in Heidelberg nur auf den ersten Blick gut aussieht, aber extrem ausbaufähig ist und auch unter anderem die Bergstadtteile wo ich wohne schlecht an das Radnetz angebunden sind. Auch dort setze ich meine Social-Media und Grafik-Fähigkeiten an und bin gespannt, wie sich der Entscheid entwickelt. Mehr auf radentscheid-hd.de!

Fridays for Future Heidelberg – Klimagerechtigkeit jetzt!

Seit Juli 2020 bin ich auch bei Fridays for Future Heidelberg aktiv. Interesse hatte ich schon in Bad Kreuznach an der Bewegung bekommen, aber dann kam die Obdachlosigkeit, danach wohnte ich um 2 Monate in einer Herberge und als ich in Heidelberg wohnte, kam direkt danach der erste Lockdown und hatte daher andere Prioritäten. Alls aber dann das Kohleausstiegsgesetz beschlossen wurde – intern nennen wir es Kohleeinstiegsgesetz, da die Kohleindustrie eher damit geschützt wird -, reichte es mir und fragte nach, wie man mitmachen kann.

Am Anfang nur als Ordnerin, später auch für Organisationsarbeiten. Ordnerin war ich dabei schon öfter, auch bei einer Fahrrad-Demo – die nächste findet am 19. März am Uniplatz um 14 Uhr statt – und so richtig in der Orga dabei war ich bei der letzten Podiumsdiskussion und beim kommenden Globalstreik am 19. März. Übrigens hat Fridays for Future Heidelberg nur feste Pressesprecher*innen, alles andere wird im Plenum besprochen, manchmal abgestimmt und sehr vieles wird von den AG´s umgesetzt. Jeder kann mitmachen, man wird nur ausgeschlossen, wenn man das Selbstverständnis von Fridays for Future Heidelberg verletzt. 

Extinction Rebellion Heidelberg – Mein Schwerpunkt: ziviler Ungehorsam für besseren Rad- und Nahverkehr

Vorab, zuletzt hatte das Heidelberger Amtsgericht ziviler Ungehorsam in puncto für eine bessere Klimapolitik wie Straßenblockaden nicht als Nötigung eingestuft und sogar die Klima-Aktionen als berechtigt eingestuft (siehe beim RNZ-Artikel). Extinction Rebellion wird übrigens mit XR abgekürzt.

Meine erste XR-Aktion war nämlich auch eine Straßenblockade in Mannheim gewesen, eine Soliditätsaktion des XR Verbands Rhein-Main für die XR OG Mannheim – für eine bessere Verkehrspolitik. Und da komme wir zu meinem Schwerpunkt, wo ich bei XR immer direkt bin, ziviler Ungehorsam bzw. Maßnahmen, um die Kommune zum Einlenken zu bewegen.